• Röntgenbeugungsanalyse (XRD)

Die Röntgenbeugung, auch Röntgendiffraktion (englischX-ray diffraction, XRD) genannt ermöglicht die Bestimmung der Struktur von kristallinen Substanzen.

Das Prinzip der Röntgenbeugung wird durch das Braggsche Reflexionsgesetz beschrieben:

Roentgenbeugungsanalyse Braggsches Reflexionsgesetz

Ein parallel einfallendes Strahlenbündel (rot) wird an den sog. Netzebenen einer Gitterstruktur reflektiert. Der untere Röntgenstrahl legt hierbei eine längere Wegstrecke zurück. Diese Phasendifferenz (gelb) bezeichnet man als Gangunterschied (t).

Entspricht der Gangunterschied einem Vielfachen der Wellenlänge der Röntgenstrahlung (l), entsteht durch konstruktive Interferenz ein Röntgenreflex.

Jede Verbindung erzeugt aufgrund ihrer atomaren Struktur eine für sie typische Serie von Röntgenreflexen, die dann einer bestimmten Substanz zugeordnet werden können.

Auf dem Gebiet der Röntgenbeugungsanalyse sind wir auf anorganische Feststoffe spezialisiert. Kunden schätzen unser Know-how unter anderem in den folgenden Bereichen:

  • Medizintechnische Produkte (Zahnkeramiken, Implantate)
  • Feuerfest-Materialien (met. Silizium, Siliziumcarbid, Korund, Zirkon, etc.)
  • Ton- und glaskeramische Erzeugnisse (Kaoline und silikatische Glasrohstoffe)
  • Elektrochemische Sensoren
  • Anorganische Filter- und Pigmentierstoffe
  • Zementrohstoffe (Karbonate, Sulfate, etc.)
  • Bau- und Isolierstoffe, Dämmmaterialien
  • Natursteine (Granit, Marmor, Sandstein, Schiefer)
  • Industrieminerale (Salze, Erze, Zeolithe, Quarz, Diamant, etc.)