Die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) wird häufig eingesetzt zur Materialanalyse von Kraftstoff und Schmierstoff. Da diese Stoffe meistens flüssig sind, können sie üblicherweise nur in einem speziellen Probenbehälter und/oder He-Atmosphäre untersucht werden. Somit werden die leichten Elemente, zumindest in niedrigen Konzentrationen, kaum oder nur schwer noch messbar. Terrachem hat eine patentierte Methode zur Probenpräparation entwickelt, um dieses Problem zu beseitigen. Angewendet wird sie insbesondere für die Analyse von Rohöl, Biodiesel und flüssigen Schmierstoffen.

Diese Methode heißt LiTrap (Liquid Trap). Sie ermöglicht, Flüssigkeiten unter Vakuumbedingungen zu messen. Da somit sowohl störende Gefäßwände, als auch He als Füllstoff nicht mehr nötig sind, verschiebt dieses Verfahren insgesamt die Nachweisgrenzen nach unten.

Dank unserer LiTrap-Methode sind wir in der Lage, auch die „schwierigen“ Elemente Ca, Mg, Na, K, F auch im unteren ppm-Bereich verlässlich und reproduzierbar nachzuweisen.
Mit unserem Verfahren können wir die analytischen Anforderungen der Normen EN14538 (Erdalkaligehalt Ca+Mg <5 ppm) und EN14108/14109 (Alkaligehalt Na+K <5 ppm), sowie EN14107 (Phosphorgehalt <4 ppm) problemlos in einem Messdurchgang erfüllen! Damit entfällt die umständliche und teure Messung mit mehreren Verfahren (AAS, ICP-OES und RFA).

Flüssigkeiten im Vakuum messen

Sie haben eine flüssige Probe zu untersuchen, die erforderliche Empfindlichkeit kann aber nur unter Vakuumbedingungen erreicht werden.

» Jetzt brauchen Sie keine Kompromisse mehr einzugehen!

LiTrap (Liquid Trap) heißt die von Terrachem patentierte Lösung, mit welcher Sie Ihre Kraft- und Schmierstoffe kostengünstig, reproduzierbar und schnell analysieren lassen können.

Materialanalyse von Kraftstoff durch die LiTrap-Methode

Bei der Materialanalyse von Kraftstoff durch die LiTrap Methode kommt ein stark absorbierendes Material zum Einsatz, welches bei der Analyse als Matrix dient. Die flüssige Probe kann dann auf das Material gegeben werden und wird dabei stark genug gebunden, dass sich die Flüssigkeit auch unter Vakuumbedingenden nicht mehr verflüchtigt. Die Vorteile dieses Vorgehens liegen dabei vor allem beim Wegfallen der Gefäßwände und dem Füllstoff Helium, was die Nachweisgrenze der zu analysierenden Bestandteile der Kraft- und Schmierstoffe nach unten verschiebt.

Vorteile beim Einsatz der LiTrap-Methode:

  • Keine aufwändige Probenpräparation durch chemische Umwandlung
  • Die Matrix wirkt auch als „Filter”: Partikel konzentrieren sich an der Oberfläche und können besonders einfach untersucht werden

Röntgenfluoreszenzanalytik alleine reicht völlig aus!